17.01.2013, Hilchenbach, Wilhelmsburg


19.01.2013, Siegener Zeitung

Der Siegener Gitarrist Werner Hucks erfreute das Publikum in der Wilhelmsburg in Hilchenbach mit einem schönen Programm für Gitarre solo.

Gitarrenkonzert in der Wilhelmsburg
Hucks solo in Hilchenbach

Hilchenbach. "Sehr, sehr schön" fanden die Zuhörer den Abend mit dem Siegener Gitarristen, der klassische und jazzige Töne bot und viel erklärte und erzählte.

Eine musikalisch interessante Reise unternahm der bekannte Gitarrensolist und Komponist Werner Hucks mit seinen Zuhörern am Donnerstagabend im Dachgeschoss der Wilhelmsburg in Hilchenbach. Der noch 50-Jährige - Hucks feiert am kommenden Mittwoch seinen 51. Geburtstag - spannte einen musikalischen Bogen von Johann Sebastian Bach bis zum Jazz und anderen Stilrichtungen. Ob die Eindrücke aus drei Karibik-Urlauben und von zahlreichen beruflichen Kurztrips durch die Städte der Welt oder die Inspirationen zu dem Stück "Mittagspause", das er als 17-jähriger Gymnasiast einer ein Jahr jüngeren Mitschülerin gewidmet hatte - bei jedem Stück plauderte Werner Hucks aus dem Nähkästchen seines Lebens. Auch durch sein Jazz-Studium in Köln als junger Mann ist Werner Hucks in den verschiedensten Stilbereichen zu Hause, was er bei dem Konzertabend "Guten Abend in der Wilhelmsburg" unter der Federführung des Fördervereins Wilhelmsburg Hilchenbach unter Beweis stellte.

"Vielsaitiges" Instrument

Zahlreiche Eigenkompositionen hatte der "Alleinunterhalter", der mit einer normalen sowie einer Oktav-Gitarre nach Hilchenbach gekommen war, mit im Gepäck. "Eine Oktav-Gitarre ist immer eine Oktave höher gestimmt als eine normale Gitarre." Mit solchen und ähnlichen Erklärungen trug Hucks in seinen kurzen Anmoderationen noch ein wenig zum Allgemeinwissen des Publikums bei. Dass sich die Besucher im ersten Block nicht einfach nur von der Musik berieseln ließen, wurde, neben dem Applaus nach jedem Stück mit geflüsterten Kommentaren wie "sehr, sehr schön", vor allem durch die angeregten Gespräche in der Pause deutlich. Anstatt sich in den Backstage-Bereich zurückzuziehen, stand Hucks den Besuchern Rede und Antwort. Und auch im zweiten Teil des Konzertabends bewies er noch einmal, dass eine Gitarre als "vielsaitiges" Instrument einen ganzen Abend musikalisch mit Leben füllen kann.

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